Beethovens Neunte

Hinrich Alpers (Klavier), Solistenensemble, Projektchor St.-Marien  

Pastorenstr. 2
29525 Uelzen

Tickets from €25.00 *
Concessions available

Event organiser: Kulturkreis Uelzen e. V., Herzogenplatz 2, 29525 Uelzen, Deutschland
* Preise inkl. MwSt., zzgl. €2.00 Servicegebühr und Versandkosten pro Bestellung

Tickets


Event info

Hinrich Alpers, Klavier
N.N., Sopran
Daniela Denschlag, Alt
André Khamasmie, Tenor
Hanno Müller-Brachmann, Bass
Projektchor St.-Marien, Leitung Erik Matz

Die 9. Sinfonie von Beethoven, bearbeitet von Franz Liszt

Franz Liszt ist als Schöpfer virtuoser Klavierwerke in die Musikgeschichte eingegangen - doch nicht nur eigene Kompositionen festigten seinen Ruf als einen der großen Romantiker, sondern auch knifflige Bearbeitungen der Werke Anderer, von denen er manche eher lose paraphrasierte, manche aber auch - wie im Falle Beethovens, vor dem er mächtig Respekt hatte - beinahe wortwörtlich aufs Klavier übertrug.

Liszt hat seine Transkriptionen explizit als Klavier-Partituren, nicht als Klavier-Auszug bezeichnet, um so klarzumachen, dass er eine möglichst vollständige Übertragung des originalen Orchesterparts anstrebt.
Bei der Neunten schien Liszt jedoch an seine Grenzen gestoßen zu sein. So fehlte ihm zunächst die Fantasie, wie man mit nur zwei Klavierhänden das komplette Finale mit all seinen Orchester-, Chor- und Solistenstimmen inszenieren soll. Sein Verleger kam immerhin auf die Idee, die Vokalstimmen in die Partitur drucken zu lassen, um so den Pianisten zur nötigen Klangopulenz zu animieren. Mit einem beachtlichen Solistenquartett und einem Chor lässt Hinrich Alpers eine Tonfülle entstehen, die einem Orchester in nichts nachsteht.


Dauer: 2 Stunden inkl. Pause

PRESSESTIMMEN
„Auch, wenn man bei der Introduktion des Finalsatzes zunächst etwas reflexhaft irritiert darauf reagiert, dass hier kein Orchester aufspielt, entwickelt sich doch daraus schon bald ein Drive und eine Tonfülle, die begeistert. Was eben auch an der Multi-Fingerfertigkeit liegt, mit der Alpers – pars pro toto – farbenfroh zulangt und auch all die Verästelungen hörbar macht.“(Rondo Klassikmagazin)

„Der Pianist spielt zwischen perlend klar und dann wieder das Pedal im Anschlag die Dynamik so anheizend und beim Tempo dermaßen auf dem Gas, dass die Musik schnaubend wie ein scheues Pferd durchzugehen scheint. Der Hörer wähnt sich wie das sprichwörtliche Kaninchen vor der Schlange. Schrecklich faszinierend.“ (Dr. I. Waltenberger OnlineMerker)

2-G-Regelung verschärft:
• Einlass erfolgt gegen Nachweis für vollständig Geimpfte und Genesene
• Mindestabstand 1,5 m,
• Maskenpflicht bis zum Sitzplatz, während er Vorstellung kann die Maske abgenommen werden.
• Gastronomie ist geschlossen
• Kontaktnachverfolgung (durch Hinterlegung der Kontaktdaten beim Kauf des Tickets)


Von der 2G-Regel ausgenommen:
• Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre
• Gäste, die mit einem Attest belegen können, dass eine Impfung für sie aus medizinischen Gründen nicht möglich ist.
• Schwangere und stillende Mütter.
• Menschen, die an einer klinischen Studie teilnehmen
Es wird in diesen Fällen ein ärztliches Attest und der Nachweis über einen aktuellen (24 Std.) negativen Antigen-Schnell-Test beim Einlass benötigt.



Ticket-Ermäßigungen:
• Gruppen ab 10 Vollzahlern erhalten 1 Freikarte
• Kulturkreismitglieder erhalten Sonderkonditionen
• Schwerbehinderte mit B-Schein erhalten 1 Freikarte für die Begleitperson
• nur buchbar unter info@kk-uelzen.de oder Touristinfo 0581-800 6172

Abendkasse zzgl. 2,-€ / Ticket (außer Kulturkreis-Mitglieder)

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Location

St.-Marien-Kirche Uelzen
Pastorenstraße 2
29525 Uelzen
Germany
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Schon von weitem bestimmt die mächtige St. Marien Kirche das Stadtbild von Uelzen und ist nicht bloß in religiöser sondern auch in bauhistorischer und kultureller Hinsicht von großer Bedeutung. Der beeindruckende Bau erhebt sich dabei mit seinem monumentalen Kirchturm inmitten der Innenstadt und umfasst fast 5.000 Gemeindemitglieder aus Uelzen und den angrenzenden Dörfern.

Die St. Marien Kirche ist wohl eines der schönsten Zeugnisse norddeutscher Backsteingotik in der Region. Errichtet wurde das auffallende Bauwerk im 13. und 14. Jahrhundert und war mit seinen Ausmaßen schon damals mehr als beeindruckend, vor allem für die recht geringe Größe der Stadt. Aus dem Langhaus entstand nach und nach die überwölbte, dreischiffige Hallenkirche. Seit einem Brand im 17. Jahrhundert präsentiert sich das Innere von St. Marien im barocken Stil und beinhaltet verschiedene wertvolle Ausstattungsstücke, unter anderem das Wahrzeichen der Stadt: Das goldene Schiff kam wohl mit der Hanse nach Uelzen, wobei sowohl Herkunft als auch Alter bis heute unbekannt blieben. Besonders reizvoll ist die 1357 geweihte Apostelkapelle mit ihrer farbigen, mittelalterlichen Ausmalung. Auch der Annen-Altar, ein gotischer Schnitzaltar von 1506, ist äußerst sehenswert und zeugt von beeindruckenden handwerklichen Fertigkeiten.

Von jeher spielt die Kirchenmusik an der St. Marien Kirche eine wichtige Rolle. Die wundervolle Akustik und atmosphärische Stimmung machen das Gotteshaus zu einem glanzvollen Rahmen für Konzerte nicht nur der Kirchenmusik und sorgen für unvergleichliche Hörerlebnisse. Sowohl die Kantorei und das Uelzener Kammerorchester stehen hier regelmäßig auf dem Programm, aber auch für regionale und nationale Künstler ist die Kirche ein beliebter Spielort.